Logo mit Titelfotos von Kindern und Jugendlichen

PLANT FOR THE PLANET

"WIR SIND DIE REGISSEURE UNSERER ZUKUNFT, DIE UMWELT LIEGT IN UNSERER HAND."

Am 03.März 2012 ist die PLANT-FOR-THE-PLANET AKADEMIE mit der PFLANZGRUPPE GYMNASIUM BÜRGERWIESE (für Kinder bis 14 Jahre) von 9.00 – 17.00 Uhr bei uns zu Gast.

"Bei der PLANT-FOR-THE-PLANET AKADAMIE erfährst du alles Wichtige zum Thema Klimakrise und globale Gerechtigkeit und lernst, selber Vorträge zu halten und Pflanzpartys zu organisieren."

Ob in Südafrika, Mexiko, Spanien oder Deutschland, die PLANT-FOR-THE-PLANET Akademie ist weltweit aktiv und in diesem Jahr erstmals auch im Emmers zu Gast.

Kinderkrahm-Flohmarkt zusammen mit YoungSide

Am 21.05.2011 veranstalten des Emmers und YoungSide® von 9.00 bis 12.00 Uhr einen nicht-kommerziellen Flohmarkt rund ums Kind. 
Spielsachen, Kinderbücher, Kindersachen, sprich jedmöglicher Kinderkrahm kann an diesem Vormittag getauscht werden.

Anmeldung bitte unter: a.schindler(at)outlaw-jugendhilfe.de

YoungSide® ist der trägereigene Verbund der Erziehungsstellen und Standprojekte der Outlaw gGmbH. 

 

Dresdner Initiative Trennungskinder

Der Arbeitskreis der Dresdner Initiative Trennungskinder trifft sich seit 2010 im Stadtteilzentrum Emmers.
Als erster Arbeitstermin in diesem Jahr werden auf Wunsch der Familienrichter für die Zusammenarbeit mit den Beratungsstellen und Gutachtern die möglichen Fragestellungen für die Beauftragungen erarbeitet.
Anschließend wird auch das Thema "Kinder im Blick" Raum zu näherer Betrachtung erhalten.
Dies wird im Rahmen des Erfahrungsaustausches stattfinden.


Die weiteren Arbeitskreistreffen in diesem Jahr finden
am Dienstag, den 19. April 2011,
am Mittwoch, den 22. Juni 2011,
am Donnerstag, den 01. September 2011 und
am Montag, den 21.11.2011 statt.

Weitere Information: www.dresdner-initiative-trennungskinder.de

Lebens(t)raum Pieschen 2020 (15.4.-17.4.2011)

Im Rahmen der Reihe "Mein Stadtteil 2020" entwickelt das Herbert-Wehner-Bildungswerk seit November 2010 in Zusammenarbeit mit urbanofeel (stadt(regional) landschaftsentwicklung/ kultur!Ingenieur) und in Kooperation mit dem Pro Pieschen e.V., der Metropole Pieschen, dem Ortsamt Pieschen, den Pieschen Open, dem Pressebüro, dem Stadtteilzentrum Emmers und vielen weiteren repräsentativen Vertretern verschiedenster Lebensbereich im Stadtteil und bald auch der Forschungswerkstatt Pieschen in Kooperation mit Evangelischen Fachhochschule Dresden gemeinsam den Lebensraum Pieschen 2020.

Es darf geträumt, gestaltet und diskutiert werden - die Pieschner Bürgerinnen und Bürger sind wichtig, wenn es um Fragen geht: 
Wie soll Pieschen in 10 Jahren aussehen?
Was wird aus dem Sachsenbad?
Kommt die HafenCity?
Was wird aus Brach- und Grünflächen?
etc. etc. etc.

Das Bildungswerk will mit der Reihe "Mein Stadtteil 2020" im Kleinen beitragen, die oft postulierte Lücke zwischen Bürgerinnen und Bürgern auf der einen Seite und Politik und Verwaltung auf der anderen Seite (Stichwort: Stuttgart21) zu schließen. Demokratie lebt auch davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger einbringen können und sich frühzeitig über kommunalpolitische Planungen informieren.

Informationen zum Lebens(t)raum Pieschen 2020 finden Sie hier.

Unter dem Titel „Pieschen 2020 – Lebens(t)raum“ fand vom 15. bis 17. April 2011 eine Ideen- und Zukunftswerkstatt im Emmers statt.
Zu diesem Anlass lud die Veranstalter BürgerInnen als repräsentative Vertreter verschiedenster Lebensbereiche im Stadtteil ein, um gemeinsam Ideen und Visionen über die Zukunft Pieschens zu erkunden, zusammenzutragen und aufzuzeigen.

Im Anschluss der Werkstatt findet bald eine öffentliche Ausstellung der Ergebnisse im Ortsamt statt. In einer öffentlichen Runde möchten wir danach mit allen Interessierten und Beteiligten gemeinsam die gesammelten Ideen für Pieschen zur Diskussion stellen, Fragen beantworten und Anregungen über die Machbarkeit und Unterstützung geben. Das Ergebnis wird dem Stadtplanungsamt für die Einbeziehung in künftige Planungen überreicht.

Sachsenbadinitiative lud zum Krisen-Treffen!

Mit folgenden Zeilen lud Heidi Geiler (Pro Pieschen e.V.) immer wieder alle Sachsenbadinteressierte ins Emmers:

"An alle Sachsenbadinteressierte: Auf die jüngsten Entwicklungen zum Sachsenbad muß reagiert werden. Deshalb bitte ich alle, die ein Interesse haben, dass eine Entscheidung zum Sachsenbad getroffen wird, zu einer Krisensitzung am Montag, den 22. Februar 18 Uhr ins EMMERS Pi Cafe.
Übrigens gibt es jetzt auf der Pro Pieschen Seite eine Gästebuch, wo man seine Meinung eintragen kann." (H. Geiler)

Der 13. Februar: Mythen und Missbrauch,
Naziaufmärsche, Blockaden, Menschenketten!

Am 13. Februar 1945, kurz vor Ende des von Nazi-Deutschland begonnenen 2. Weltkrieges, wurde die Stadt Dresden fast komplett von angloamerikansichen Bombern zerstört.
Leider mißbrauchen noch immer ewig gestrige Alt- und NeoRechte dieses traurige Ereignis für ihre Hetzpropaganda.

Mit Hilfe ihres Vortrages informierten am 01.02.2011 Johannes Lichdi vom Bündnis90/Die Grünen und das Kulturbüro Sachsen interessierte BürgerInnen im Saal.

Heute diskutieren Historiker und Philosophen ausgiebig militärische und ethische Aspekte des Luftkriegs und ihr Verhältnis zueinander. Zum einen wird gefragt, ob das moral bombing zusammen mit dem Abwurf von Millionen von Flugblättern Risse zwischen Volk und Führung erzeugen und die Kampfmoral der Deutschen brechen konnte oder aber eher das Gegenteil erreichte. Zum anderen wird in Frage gestellt, dass der Luftkrieg in den letzten Kriegsmonaten überhaupt noch primär militärische Zwecke verfolgte. Gerd R. Ueberschär beschrieb die Angriffe 2001 als Bruch des damaligem Kriegsvölkerrechts. Die Bombardierung habe keine Schlacht um die Stadt entschieden und auch das Kriegsende nicht beschleunigt. Jörg Friedrich beschrieb in seinem Buch Der Brand 2002 die Angriffe aus der Sicht der Betroffenen. Für ihn waren die Bombardierungen vieler deutscher Städte nicht erst seit den letzten Kriegsmonaten militärisch sinnlose, beabsichtigte Massenvernichtung. Er löste damit eine neue, bis heute anhaltende Debatte über den Luftkrieg in Großbritannien und Deutschland aus, in der sein Buch Zustimmung aus dem rechten Spektrum und Kritik erfuhr. Frederick Taylor belegte daraufhin 2004 erneut die kriegswirtschaftliche Bedeutung der Industrie Dresdens, die Pläne der Deutschen an der Ostfront und Absprachen der Alliierten mit den Sowjets. Er betonte, dass die Deutschen den Luftkrieg eröffnet und rücksichtslos geführt hatten, so dass den Briten damals nur noch die Bomber als Offensivwaffe blieben. Er sprach den Angriffen damit eine militärische Rationalität zu, schloss aber nicht aus, dass sie auch Kriegsverbrechen gewesen sein könnten. Der Ethiker Thomas A. Cavanaugh nannte die Angriffe 2006 mit Bezug auf das Prinzip der Doppelwirkung als Beispiel für ein illegitimes „Terrorbombardement“, bei dem das Töten von Zivilisten unmittelbares Ziel und kein unbeabsichtigter Nebeneffekt gewesen sei. Der britische Philosoph Anthony Grayling beurteilte das area bombing der Royal Airforce 2007 als militärstrategisch sinnlos und rechtlich wie ethisch als Kriegsverbrechen. Geschichtsrevisionistischen Missbrauch dieser Beurteilung schloss er aus:

„Selbst wenn die alliierte Bomberoffensive teilweise oder völlig moralisch verwerflich gewesen sein sollte, reicht dieses Unrecht auch nicht annähernd an die moralische Ungeheuerlichkeit des Holocaust heran.“
(Quelle: wikipedia)

Hinweise zu weiteren Veranstaltungen rund um den 13. Februar in Dresden:

www.13februar.dresden.de  www.pieschen-gegen-rechts.de  

www.dresden-nazifrei.com

„Stilles Gedenken“ am 13. Februar 2011
Auch in diesem Jahr gedenkt die Stadt Dresden ihrer Zerstörung am 13. Februar 1945. Die Veranstaltungen finden überwiegend im Stadtzentrum statt. (Ausgenommen hiervon ist die traditionelle Kranzniederlegung auf dem Heidefriedhof.) Mit dem „Gedenkweg“ wurde im vorigen Jahr an Stätten der Zerstörung und des Terrors im Zentrum erinnert und auf die Ursachen (Völkerhass und Krieg) hingewiesen. Ob es diese Form in diesem Jahr wieder gibt ist mir derzeit nicht bekannt. Doch auch außerhalb des Stadtzentrums, in vielen Stadtteilen, gibt es diese Stätten. Sie sollten deshalb in das Gedenken an den 13. Februar einfließen. An dieser Stelle seien vor allem zwei Orte im Ortsamtsbereich Pieschen genannt. Dies ist zum einen das ehemalige Judenlager in Trachenberge sowie die ehemaligen Kaufhäuser in Pieschen (Oschatzer Straße/Konkordienstraße), deren Eigentümer jüdische Bürger waren. Danach befand sich an diesem Ort die „Ausländerkinder-Pflegestätte Kiesgrube“. Auch das ehemalige Göhlewerk der Zeiss-Ikon AG (Heidestraße, gegenüber „Mälzerei“) kann noch genannt werden. Hier mussten die im Lager Trachenberge inhaftierten jüdischen Bürger Zwangsarbeit leisten. Ziel der Veranstaltung ist es, im Zusammenhang mit dem 13. Februar an diese Orte zu erinnern und so den Zusammenhang zwischen Völkerhass, Krieg und der Zerstörung Dresdens darzustellen. Die Veranstaltung mit dem Titel "Stilles Gedenken" soll „nur“ eine Gedenkveranstaltung sein und auf Reden, Plakate, Fahne und dergleichen verzichten.
Die Dresdner Bürger sollen sich gegen 21.45 Uhr an den genannten Orten treffen, ihre mitgebrachten Kerzen anzünden und Blumen niederlegen. Ende der Veranstaltung ist gegen 22.15 Uhr, nach dem Glockenläuten der Dresdner Kirchen.
Weitere Hinweise und Informationen werden selbstverständlich dankend entgegen genommen. Für Rückfragen, Hinweise steht Ihnen gern Jürgen Naumann unter: info(at)pressebuero-naumann.de / 84 38 98 09 zur Verfügung.

Hinweis: Zu Tode „gepflegt“ von Beate Diederichs
"Darmkatarrh. Lungenentzündung. Furunkel. Angeborene Lebensschwäche. Das steht bei „Todesursache“ auf den kopierten Seiten der Klotzscher Sterbebücher von 1943 bis 1945, die Annika Dube-Wnek auf dem Tisch ausbreitet. Links auf den Blättern sind die Namen der Kinder zu lesen, russische, ukrainische, polnische, wenige französische oder italienische. Kaum ein Kind wurde älter als ein Jahr. „Seiten voller toter Kinder... Man weiß wenig darüber, wie sie im Lager lebten. Doch bei den Todesursachen kann man sich vorstellen, wie sie untergebracht waren. Diese Kinder wurden nicht aktiv getötet, aber bewusst vernachlässigt. So nahm man in Kauf dass sie starben“, erklärt Annika Dube-Wnek. Seit zwei Jahren forscht die Landschaftsarchitektin über die „Ausländerkinder-Pflegestätte Kiesgrube“, auch „Entbindungsheim Kiesgrube“ genannt. Dieses Lager bestand aus vier Baracken am heutigen Hammerweg. Vorher war dort das „Judenlager Hellerberg“, dessen Insassen man 1943 nach Auschwitz deportierte. Die Straße hieß damals „Dr-Todt-Straße“, Zynismus der Geschichte, ebenso wie der Name „Pflegestätte“ für eine Einrichtung, in der Babys von Zwangsarbeiterinnen schon von Geburt an ein früher und qualvoller Tod erwartet. Etwa 400 ähnliche Lager: Wie es in den lagern zuging, weiß man aus Berichten über andere Einrichtungen. Davon gab es in Deutschland etwa 400. Sie waren geschaffen worden, damit die Zwangsarbeiterinnen möglichst bald nach der Geburt ihrer Kinder wieder in der deutschen Industrie oder Landwirtschaft schuften konnten. Ihre Arbeitskraft wurde benötigt, die Kinder waren wenig mehr als Abfall. Sie vegetierten unter grauenhaften hygienischen Bedingungen, unterernährt und ohne medizinische Versorgung dahin. Im „Entbindungsheim Kiesgrube“ sind 238 Kinder nachweislich umgekommen. Wie viele hier geboren wurden, ist nicht genau herauszufinden. Die Forschung nimmt an, dass die Sterberate in den „Pflegestätten“ bis zu neunzig Prozent betrug. Die Lager unterstanden der NSDAP und wurden von der Deutschen Arbeitsfront betrieben. „Doch auch Leute vor Ort müssen etwas davon gewusst haben: Krankenkassen, Arbeitsämter oder Unternehmen waren daran beteiligt, solche Lager zu erhalten“, sagt Annika Dube-Wnek. Letzte Ruhestätte auf dem St.-Pauli-Friedhof: Die toten Kinder sind auch begraben worden. Die ersten bestattete man auf dem nahegelegenen St.-Pauli-Friedhof zwischen den normalen Kindergräbern. Doch als es zu viele wurden, verscharrte man sie an der „Selbstmördermauer“ an der der Südseite des Friedhofs. Eine der wenigen Zeitzeugen, eine Frau, die damals auf dem Friedhof angestellt war, berichtet von „Pappschachteln, mit Nummern versehen“. Etwa 200 Kinder liegen auf einem Gräberfeld von rund 100 Metern. Ein einfacher Stein kennzeichnet es, der vermutlich in den 50er Jahren aufgestellt wurde. Darauf erfährt man weder, wie viele Säuglinge hier bestattet sind, noch welch schlimmes Schicksal sie erlitten. Annika Dube-Wnek hat gemeinsam mit dem Grünflächen- und Kulturamt den Entwurf erarbeitet, wie man die Anlage würdig gestalten könnte. Dabei sollen unter anderem alle Namen der bekannten Opfer auf eine Glasplatte graviert werden. Doch der Gedenkhain würde mindestens 10.000 Euro kosten. Momentan kann die Stadt das nicht finanzieren. Annika Dube-Wnek hofft, dass sich in der Zukunft eine Möglichkeit finden wird."

 

Ein historischer Spaziergang zwischen Alt-Mickten und Übigau.

Zu einem historischen Spaziergang in Form einer Lesung lud der Dresdner Journalist Jürgen Naumann am 09. Dezember im PiCafé des EMMERS kostenlos ein.

"In den Nordwesten Dresdens, nach Mickten und Übigau, lockte einst ein prächtiges Barockschloss. Lange herrschte in den beiden Stadtteilen der Elbmetropole dörfliche Beschaulichkeit, bis die Industriealisierung ab der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts alles veränderte und ein bedeutender Industriestandort entstand. In den Fabriken, die einst das Gebiet prägten und deren Gebäude zum Teil bis heute erhalten sind, entstand die erste außerhalb Englands gebaute Lokomotive "Saxonia". Der Besucher wandelt durch die Straßen, auch vorbei am einstigen Kulturhaus des Transformatoren- und Röntgenwerks (TuR), in dem zu DDR-Zeiten zahlreiche Größen der damaligen Kulturszene gastierten. Jürgen Naumann beschäftigt sich seit Jahren mit der Vergangenheit Übigaus und Micktens. Dabei hat er viel Bemerkenswertes und Interessantes aufgespürt, das er bei seinen Stadtteilführungen gern weitererzählt. Einige spannende Geschichten hat er für seinen Bildband mit über 200 historischen Fotografien aus privaten Sammlungen und dem Archiv der inzwischen aufgelösten BI Schloss Übigau e.V. zusammengefügt, die zu einer Zeitreise durch 150 Jahre Geschichte rund um die "Kohlrabiinsel" einladen." (Text: J. Naumann)

8. Dresdner Gesprächskreis Jugendhilfe & Justiz im EMMERS!

Am 03.12.2010 fand der Dresdner Gesprächskreis Jugendhilfe & Justiz in Form einer öffentlichen Podiumsdiskussion im Saal statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Dresdner Jugendgerichtshilfe

85 Gäste debatierten gemeinsam mit den Referenten:

Prof. Dr. Wolgang Heinz
(em. Lehrstuhl für Kriminologie und Strafrecht der Universität Koblenz),
Dr. Martin Rudolph (Lehrstuhl für Sozialpädagogik der Lebensalter Fakultät Erziehungswissenschaften Institut für Sozialpädagogik Sozialarbeit & Wohlfahrtswissenschaften der TU Dresden),
Uwe Hinz (Leiter der Jugendstrafanstalt Regis-Breitingen)
Anke Söldner (Geschäftsführerin des Vereins für soziale Rechtspflege e.V.)
Rainer Mollik (Sachgebietsleiter der Jugendgerichtshilfe Dresden) 

zu dem Thema:
"Reintegration praktisch - das Dresdner "Projekt Neuanfang" - ein möglicher Lösungsansatz für die Jugendhilfe im Strafverfahren?!"  (Evaluationsbericht)

unter der Moderation von:
Oberstaatsanwalt Lorenz Haase (Leiter der Jugendabteilung der Staatsanwaltschaft Dresden)
und den Gästen:
Claus Lippmann (Leiter der Verwaltung des Jugendamtes der Stadt Dresden)
Birgit Heinisch (Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz/Landesjugendamt).

Besonderer Höhepunkt war die:
Verleihung des Dresdner kriminalpräventiven Jugendhilfepreises EMIL 2010 durch:
Annemarie Klein (Vorstandmitglied der Dresdner Stiftung Soziales & Umwelt der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und
Martin Seidel (Bürgermeister für Soziales der Landeshauptstadt Dresden).

Den EMIL 2010 erhielt ein Projekt des Ausländerates vertreten durch Markus Degenkolb.

Lebens(t)raum Pieschen 2020

Im Rahmen der Reihe "Mein Stadtteil 2020" lud das Herbert-Wehner-Bildungswerk am 20. November um 10:00 Uhr zu einer Diskussionsrunde im  Saal des Emmers zur Zukunft Pieschens ein.
Als Referenten standen Baubürgermeister Jörn Marx (CDU), Ortsamtsleiter Gottfried Ecke, die Landtagsabgeordnete Eva Jähnigen (Grüne), der Pieschener Stadtrat Richard Kaniewski (SPD) sowie Heidi Geiler vom Verein PRO Pieschen e.V. zur Verfügung.

Bei der Reihe "Mein Stadtteil 2020" haben vor allem die Bürgerinnen und Bürger das Wort. Nach Kurzreferaten zum aktuellen Stand der Planungen und Statements aus der Politik konnten die Teilnehmer Fragen stellen und bekamen direkt Antworten:

Wie soll Pieschen in zehn Jahren aussehen? Was wird aus dem Sachsenbad?
Kommt die HafenCity? Was wird aus Brach- und Grünflächen?

Die Veranstaltung war eine Möglichkeit für Bürger, sich frühzeitig in die Planungen einzubringen.

Der Eintritt war frei! Weitere Informationen unter www.wehnerwerk.de

Hintergrund: Das Bildungswerk will mit der Reihe "Mein Stadtteil 2020" im Kleinen dazu beitragen, die in diesen Tagen oft postulierte Lücke zwischen Bürgerinnen und Bürgern auf der einen Seite und Politik und Verwaltung auf der anderen Seite (Stichwort: Stuttgart21) zu schließen. Demokratie lebt auch davon, dass sich Bürgerinnen und Bürger einbringen können und sich frühzeitig über kommunalpolitische Planungen informieren.

Offene Bühne

Einmal im Quartal zeigen junge Nachwuchskünstler im Saal des EMMERS einem interessierten Publikum und einer Jugendjury ihre Talente.
Ob Rapper, Gitarrist, Artist, Jongleur, Tänzer, Sänger, Schauspieler, Poet, Meisterkoch, Sportler, kreativer Handwerker, Zauberer oder Knobelkönig: Mut, Talent und Können sind gefragt.

Meldet Euch bei uns oder über: emmers(at)outlaw-jugendhilfe.de einfach an!