"Jeder von uns hat so seinen eigenen Traum. Einer will Geld, ein Anderer zu den Sternen schau´n. Die meisten unserer Träume bleiben uns verwert. Denn der Weg wird oft von Problemen erschwert. Einer hat Geldprobleme, ein Anderer hat ein´ Gendeffekt. Dafür haben sie ihr Herz noch am rechten Fleck. Sorgenlosen Menschen fehlt meist die Toleranz. Sie lachen sie aus oder ignorieren sie ganz. Doch sie können sich eine Scheibe abschneiden. Denn ihr Leben ist geprägt von sehr schweren Zeiten. Für mich sind diese Menschen wahre Helden. Sie lachen sehr oft und weinen sehr selten. Menschen sind gleich ob schwarz oder weiß. Gesund oder eingeschränkt, arm oder reich. Diese Fassaden mach´n gar kein´ Unterschied. Wenn man dahinter auch mal den Menschen sieht."
(Raptext von Felix S./ 18 Jahre)
Das Projekt KulturWirkstatt ist ein besonderer Baustsein des Stadtteilzentrums EMMERS in Trägerschaft der Outlaw gGmbH und schafft ab Januar 2011 einen geschützten Raum für junge Menschen mit und ohne Behinderung, in dem sie *miteinander* neue Perspektiven entdecken, sich selber ausprobieren und verwirklichen können. Sie bleiben nicht länger Kulturkonsumenten, sondern werden selbst Kulturschaffende.
Der KulturWirkstatt dient nicht nur der Saal als kreative Plattform, sondern das gesamte Stadtteilzentrum, das über eine vorbildlich behindertengerechte Ausstattung sowie moderne Licht-, Ton-, und Bühnentechnik verfügt.
Die KulturWirkstatt richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 11 bis 27 Jahren mit Körper-, Sinnes-, und Lernbehinderungen.
Ziel des Projektes ist eine kostenfreie, integrative und wohnortnahe Freizeitkultur-Förderung mittels darstellerischer und musischer Methoden.
Das Bundesland Sachsen, Aktion Mensch und die Franz-Beckenbauer-Stiftung werden bis 2013 das Projekt KulturWirkstatt fördern.


