Logo mit Titelfotos von Kindern und Jugendlichen

Unart-Jugend-Performance-Wettbewerb gewonnen!

Am 19.01.12 fand im Schauspielhaus Dresden einer der vier Contests des Jugend-Performance-Wettbewerbs von unart statt. 

Das Koop.-Projekt "Wir können was, was Ihr nicht könnt" ging als Sieger von der Bühne und darf nun seine Performances währende der Deutschland-Tournee in Berlin, Frankfurt (M.), Hamburg und Dresden zeigen.
Diese Tournee ist der Hauptpreis von unart.

Die Tourtermine 2012:

Schauspiel Frankfurt 22.02.2012

Staatsschauspiel Dresden 02.03.2012

Thalia Theater Hamburg 07.03.2012

Maxim Gorki Theater Berlin 11.03.2012

Im Rahmen der KWS nehmen Jugendliche aus der Gehörlosenschule Johann-Friedrich-Jencke und aus dem Emmers teil.

http://www.staatsschauspiel-dresden.de/home/unart_performance_festival_2012/

"Wir können was, was ihr nicht könnt!"

Das Ensemble der Produktion „Wir können was, was ihr nicht könnt!“ setzt sich zusammen aus Breakdancern des EMMERS und aus Schülern des Förderzentrums für Hörgeschädigte Johann-Friedrich-Jenke.

Die Begründung der Jury lautet:
„Hier treffen zwei Gruppen aufeinander, die beide eine eigene Kunstform beherrschen. In der Begegnung ergibt sich für die Jury ein überzeugendes Wechselspiel der beiden Körpersprachen. Inhalt und Form gehen dabei auf kluge Weise Hand in Hand. Beide Gruppen finden ihren eigenen authentischen Ausdruck, der aber erst im Zusammenspiel ungewöhnlich und neu für unsere Wahrnehmung wird.
Die Dramaturgie ist einfach, fast naiv, schafft aber gerade in der Begrenzung der künstlerischen Mittel eine inhaltliche Klarheit und einen Freiraum für die körperlichen Ausdrucksformen der Darsteller. Die schriftlichen Kommentare auf der Projektionswand kommen ebenfalls einfach, aber eben deshalb direkt und unverstellt beim Betrachter an. Den Jugendlichen gelingt damit eine nahe und konkrete Anknüpfung an ihre eigene Erlebenswelt. Die interkulturelle Begegnung der beiden Gruppen ist außerdem, sowohl für die Spieler als auch für das Publikum, von sozialer und politischer Relevanz.“

Photo: www.schauspielhaus-dresden.de

Die Fotos wurden uns freundlicherweise von Nicole Volpert zur Verfügung gestellt.